Du kümmerst Dich um Sicherheit und Gesundheit im Einzelhandel? Dann lass‘ Dich dabei unterstützen, Unfallrisiken in Deiner Verkaufsstelle auf null zu bringen.

Gefahrenquellen gibt es viele, zum Beispiel beim Auspacken und Verräumen von Ware, beim Dekorieren oder schlicht beim Gang durch die Verkaufsräume.

Zu den fünf häufigsten Gefährdungen im Einzelhandel zählen:

1. Stolpern, Rutschen, Stürzen

Die Gefahr lauert auf dem Fußboden: nasse oder feuchte Laufwege, Löcher durch ausgebrochene Fliesen, herumliegende Kabel. Manchmal reicht schon das berüchtigte Salatblatt oder eine nicht abgeschrägte Türschwelle, um auszurutschen oder zu stolpern. Deshalb: Halte die Verkehrswege immer sauber und frei von Hindernissen!

2. Absturz aus geringer Höhe

Schnell mal oben im Regal nachschauen, dazu zwei Getränkekisten umdrehen und raufsteigen? Keine gute Idee, denn ungeeignete Tritte fördern Abstürze. Deshalb: Weise die Kolleginnen und Kollegen darauf hin, dass sie nur geeignete Leitern und Tritte verwenden und überprüfe diese regelmäßig auf Beschädigungen! Zudem müssen Laderampen und Treppen immer frei bleiben. Sie dürfen nicht als Lagerplatz benutzt werden.

3. Absturz aus großer Höhe

Wer bei Arbeiten in größeren Höhen, zum Beispiel um Dekoration anzubringen oder das Dach zu reparieren, lieber improvisiert und keine geeignete Aufstiegshilfe verwendet, kann schwer abstürzen. Daher gilt: Stelle für solche Arbeiten Podestleitern statt Steh- oder Anlegeleitern bereit und weise die Beschäftigten darauf hin, sich darauf nicht seitlich hinauszulehnen! Noch besser: Beauftrage eine Fachfirma, die zum Beispiel eine Hubarbeitsbühne bereitstellen kann.

4. Verletzung der Hände

Die Arbeit im Handel beansprucht besonders die Hände. Zu Verletzungen kommt es insbesondere beim Umgang mit Kartonmessern sowie beim Wegräumen von gebrochenem Glas. Um das zu verhindern, sollten Beschäftigte für Glasbruch eine Kehrschaufel benutzen und schnitthemmende Handschuhe tragen. Und beim Auspacken immer Sicherheitsmesser verwenden.

5. Unfälle mit Flurförderzeugen

Flurförderzeuge wie Hubwagen helfen dabei, Waren auf Paletten zu transportieren. Sie bergen jedoch ein hohes Unfallrisiko, weil Füße und Beine darunter geraten und verletzt werden können. Gefährlich wird es auch, wenn Ladung von der Palette stürzt und auf die Füße fällt. Beim Umgang mit kraftbetriebenen Flurförderzeugen müssen daher immer Sicherheitsschuhe getragen werden – auch beim Verräumen von schweren Warenpaketen! Wichtig sind natürlich auch Schulungen im Umgang mit diesen Arbeitsmitteln.

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